Finanzierung eines musischen Studiengangs

Mit dem Beginn eines Studiums ändern sich zahlreiche Dinge. Ein ganz wesentlicher Aspekt: Die instrument-1299037_640Lebenshaltungskosten. Die meisten Studierenden ziehen bei ihren Eltern aus, plötzlich werden Mietzahlungen fällig und Lebensmittel gilt es selbst zu kaufen. Doch finanziell sieht es nicht immer gut aus, sodass eine Lösung gefunden werden muss.

Zum Glück gibt es Wege und Möglichkeiten, um das Studium und insbesondere die Kosten der Lebenshaltung zu finanzieren. Welche dieser Möglichkeiten infrage kommen, hängt schlussendlich von der persönlichen Ausgangssituation ab.

Studienkredit im Überblick

female-1299074_640Eine sehr pragmatische Lösung besteht darin, einen Studentenkredit zu beantragen. Viele Studierende scheuen vor diesem Schritt zunächst zurück, obwohl Kredite für Studierende praktischer sind, als zunächst vermutet wird.

Die große Besonderheit beim Studentenkredit besteht darin, dass der Kreditbetrag nicht in einer Summe ausgezahlt wird. Stattdessen zahlt ihn die Bank nach und nach aus. Somit steht jeden Monat ein wenig zusätzliches Geld zur Verfügung. Die Banken haben gute Gründe für diese Form der Auszahlung. Zum einen ist so gewährleistet, dass Studierende vernünftig bleiben und den Kreditbetrag nicht für unnötigen Konsum ausgeben und sich beispielsweise ein Auto kaufen. Zugleich wird die Zinslast verringert, die wird nämlich nur auf den bisher abgerufenen Kreditbetrag fällig.

Die Rückzahlung des Kredits erfolgt nach Beendigung des Studiums. Zinsen werden schon vorher fällig, nämlich jeden Monat. Doch wie schon angedeutet wurde, sie bleiben überschaubar und ziehen nur langsam an.

Studienkredite werden von verschiedenen Banken zur Verfügung gestellt. Studierende sollten sich daher gut umsehen und Finanzierungsangebote verschiedener Banken miteinander vergleichen. So lassen sich die Kosten des Kredits sehr gering halten. Im Internet gibt es Seiten wie www.kreditzentrale.at dort lässt sich ein Vergleich der Kosten erstellen.

Die Studiengebühren finanzieren

Gerade im Feld der musischen Studiengänge ist es nicht ungewöhnlich, dass sich Studierende an privaten Hochschulen einschreiben. Natürlich werden auch an den staatlichen Hochschulen gute Studiengänge angeboten. Doch manchmal haben die privaten Hochschulen einfach die besseren Lösungen: Ihre Studiengänge gelten als sehr praxisnah und wissen außerdem mit einer sehr guten Betreuung der Studenten zu überzeugen.instrument-1299034_640

Allerdings hat das Studium an einer privaten musischen Hochschule auch seinen Preis. Es werden Studiengebühren fällig, die nicht immer ganz ohne sind. Kein Wunder, dass sich so mancher Interessent fragt, ob es nicht möglich ist, diese Kosten ebenfalls zu finanzieren.

Prinzipiell besteht diese Möglichkeit. Die meisten privaten Hochschulen (sowohl im musischen Umfeld als auch mit anderer akademischer Ausrichtung) bieten Studierenden finanzielle Unterstützung an. Üblicherweise werden Kredite vermittelt, wobei es jedoch aufzupassen gilt. Nicht immer locken dort automatisch die besten Konditionen. Besser ist es, sich zunächst einen Überblick zu verschaffen und Angebote weiterer Banken einzuholen. Erst nach einem umfassenden Vergleich lässt sich sagen, wo sich die Studiengebühren zinsgünstig finanzieren lassen. Weitere Informationen bei www.fhstp.ac.at.

Bafög oder Studienbeihilfe als Ergänzung?

instrument-1299036_640Nicht immer ist es erforderlich, bei einer Bank einen Studienkredit aufzunehmen. In bestimmten Fällen sind Studierende dazu berechtigt, finanzielle Unterstützung vom Staat in Anspruch zu nehmen. Welche Förderung infrage kommt, hängt vom jeweiligen Land ab, in dem studiert wird.

In Österreich gibt es die Studienbeihilfe, die von der Studienbeihilfebehörde koordiniert wird. Studierende, die sich zur Studienbeihilfe qualifizieren bzw. den bestehenden Anforderungen gerecht werden, erhalten einen monatlichen Betrag, der ihnen dabei helfen soll, den Lebensunterhalt zu bestreiten.
In Deutschland ist die Situation vergleichbar, Studierende können dort Bafög beantragen. Im Grunde ist es um die Voraussetzungen ähnlich besteht. Entscheidend ist die finanzielle Situation, insbesondere die der Eltern. Vom Einkommen der Eltern hängt ab, ob und in welcher Höhe eine monatliche Unterstützung fließt.

Sowohl für die österreichische Studienbeihilfe als auch für Bafög gilt, dass die Gelder nach Beendigung des Studiums zurückzuzahlen sind. Der Unterschied gegenüber einem Studienkredit besteht darin, dass keine Zinsen anfallen. Deshalb sollte auf jeden Fall geprüft werden, ob eine Förderung erhältlich ist. Übrigens: Es ist natürlich auch möglich, die finanzielle Unterstützung vom Staat in Anspruch zu nehmen und gleichzeitig einen Studienkredit zu beantragen.